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Zahnfüllungen – wir informieren über Materialien und Einsatz

Zahndefekte können heute gänzlich ohne Amalgam behandelt werden. Effektiv und gesundheitsschonend geschieht dies mit zahnfarbenem Füllungsmaterial aus Kunststoff, Zement oder Keramik. Jedes dieser Materialien ist Spezialist für ganz individuelle Anforderungen. Der folgende Überblick gibt Aufschluss über die Verwendung von Inlay, Kunststoff-Füllung und Keramik-Füllung.

  • Die Kunststoff-Zementfüllung ist eine preisgünstige Lösung, die im Rahmen der gesetzlichen Versicherung zuzahlungsfrei ist. Die durchschnittliche Haltbarkeit dieser Zahnfüllung beträgt circa zwei Jahre.
  • Die Kunststoff-Füllung kann farblich an die Zahnfarbe des Patienten angeglichen werden und bleibt somit „unsichtbar“. Diese Zahnfüllung eignet sich daher ideal für den Einsatz im Front- und Seitenzahnbereich. Für größere Kaubelastungen ist Kunststoff-Material weniger geeignet. Dennoch kann mit einer Lebensdauer von vier bis sechs Jahren gerechnet werden.
  • Inlays werden (früher aus Gold) heute aus Keramik mittels moderner CAD/CAM-Verfahren gefertigt und sorgen bei größeren Defekten für Stabilität und eine hohe Lebensdauer, die fünfzehn Jahre oder mehr betragen kann. Zusätzlich sorgt das Material Keramik für eine hervorragende Ästhetik.

Füllungen aus modernen, zahnfarbenen Materialien sind kostenintensiver als der Erstattungsrahmen der gesetzlichen Versicherung es vorsieht. Es werden daher Zuzahlungen erforderlich, die an Mehraufwand und Mehrkosten orientiert sind. Alternativ steht Ihnen die Versorgung mit einer zuzahlungsfreien Standard-Füllung in Zahnfarbe selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Wir beraten Sie hierzu gern!

Periimplantitis – was ist das?

Bei der Periimplantitis handelt es sich um eine periodontale Erkrankung, die sich unter bestimmten Negativeinwirkungen nach dem Einsetzen von Zahn-Implantaten ausbilden kann. Typisches Charakteristikum der Periimplantitis ist eine Zahnfleischentzündung, die sich um die Region eines entsprechenden Zahn-Implantats zeigt.

Symptome und Ursachen

Grundsätzlich ähneln die Symptome der Periimplantitis denen der Parodontitis beziehungsweise der Parodontose, allerdings wird sie aufgrund der unterschiedlichen Oberflächenstruktur eines Implantates durch andere anhaftende Bakterien ausgelöst, was für die Behandlung wichtig ist. Wie die Parodontitis an einem natürlichen Zahn, so kann auch die Periimplantitis beim Zahn-Implantat zum Schwinden der Knochensubstanz führen. Ist dies der Fall, verliert das Implantat zunehmend an Halt, bis schließlich ein Komplettverlust droht.

Ein erhöhtes Risiko besteht dabei für Raucher, überdies kann es auch bei ungenügender Mundhygiene nach erfolgter Implantation zur Periimplantitis kommen. Nicht-sterile Operationsbedingungen oder eine ungenaue Positionierung des Zahn-Implantates können ebenfalls zu Komplikationen durch Gewebsschwund führen.

Risikofaktoren für einen Implantat-Verlust minimieren

Bestmögliche Mundhygiene in der täglichen Pflege, eine gründliche Anamnese vor der Behandlung, sorgfältiges Arbeiten und regelmäßige professionelle Zahnreinigung durch Ihren erfahrenen Zahnarzt: Diese Faktoren tragen grundlegend dazu bei, dass ein Zahn-Implantat dauerhaft und in gewünschter Weise seinen Dienst versieht. Beste Bedingungen für eine erfolgreiche Implantation finden Patienten in unserer Zahnarztpraxis Dr. Klaus-Dieter Treuheit, in der Sie zum Thema Zahngesundheit immer in guten Händen sind!

ARD-Markencheck warnt: Coca Cola ist für die Zähne doppelt schädlich!

In ihrer Ausgabe vom 07. Mai 2012 befasste sich die Reportagereihe eingehend mit dem süßen Getränk. Neben dem hinreichend bekannten Gesundheitsrisiko Zucker wurde dabei auch ein Risikofaktor beleuchtet, der viele überraschen dürfte: der hohe Säureanteil der braunen Limonade.

Laut ARD-Markencheck ist der Säuregehalt von Coca Cola nahezu identisch mit dem Säuregehalt von Essig. Das typisch stumpfe Zahngefühl nach dem Genuss des süßen Getränkes ist dabei ein untrüglicher Beweis für die Säureerosion – eine Reaktion, die auf angegriffenen Zahnschmelz hindeutet.

Wer nun meint, die Säureerosion durch nachfolgendes Bürsten stoppen zu können, der irrt allerdings, denn gerade das Zähneputzen kann die säuregeschädigten Zähne zusätzlich angreifen. In Sachen Prophylaxe raten Fachleute eher dazu, die Zähne vor dem Cola-Genuss zu putzen. Als beste Zahnpflege für „danach“ gelten Mundspülungen mit Wasser. Weitere Infos zu diesem Filmbericht finden Sie hier auf der Webseite der ARD.

Risiken, Zahnpflege und optimale Prophylaxe: Das Team um den Zahnarzt Dr. Klaus-Dieter Treuheit in Roßtal berät Sie hierzu gern persönlich.