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Zahnersatz – Digitale Abformung ohne Würgereiz

Um passgenauen Zahnersatz anfertigen zu können, war bislang ein Abdruck des Kiefers erforderlich. Das galt für ein Inlay ebenso wie für jede Krone oder Brücke. Zahnärzte und Zahnlabors fertigen Abdrücke mit Silikon an, das sich im Mund verfestigt. Dieses Verfahren hat jedoch Nachteile: Das Material schmeckt unangenehm und häufig wird ein Würgereiz ausgelöst. Ist die Qualität der Abformung durch Speichel, Schluckbewegungen oder die Entfernung des gefestigten Silikons beeinträchtigt, muss die gesamte Prozedur für einen exakten Silikonabdruck wiederholt werden.

Zukunftsweisende Medizintechnik: Digitale Abformung & CEREC-Technologie
Ganz anders läuft ein neues Verfahren ab, das uns die Anfertigung von passgenauem Zahnersatz aus Vollkeramik ermöglicht. Wir bewegen dabei eine 3D-Kamera entlang der behandlungsbedürftigen Zähne. Auch angrenzende und gegenüberliegende Zähne werden erfasst. Ein Laser scannt Oberflächen und Konturen der Zähne und des Zahnfleisches. Die so gewonnenen Daten wandelt eine Spezial-Software in 3D-Bilder um. Nach genauer Prüfung des digitalen 3D-Abdrucks errechnet das Programm ein digitales Modell.

Dann kommt die CEREC-Technologie zum Einsatz. CEREC steht für ein Verfahren, bei dem auf Basis der 3D-Daten ein hochpräzises Zahnmodell aus einem Keramikblock entsteht. Das bietet unseren Patienten beträchtliche Vorteile hinsichtlich Präzision und Ästhetik. Transparente Inlays oder Kronen aus biokompatibler Keramik sind zudem metall- und somit allergiefrei und lassen sich oft in nur einer Sitzung einsetzen. Sprechen Sie uns auf die digitale Abformung an, unser Team in der Zahnarztpraxis Dr. Treuheit in Roßtal berät Sie gern!

Zungenreinigung

Rund 25 Prozent aller Erwachsenen klagen über „schlechten Atem“. Mehr als sechzig Prozent leiden an gefährlichen Zahnfleischentzündungen – beides verursacht durch im Mund lebende Bakterien.

Wie entstehen „Halitosis“ und Parodontitis
Mundgeruch (Halitosis) und Parodontitis (auch Parodontose genannt) werden durch Bakterien verursacht, die bevorzugt auf der Zunge siedeln. Grund hierfür ist die spezielle Oberflächenstruktur der Zunge, die aus den sogenannten Papillen besteht. Zwischen diesen Papillen befinden sich unzählige kleine Vertiefungen, in denen die anaeroben Bakterien ohne Sauerstoffzufuhr leben. Zwar sind nicht alle dieser „Zungenbewohner“ schädlich, einige können aber dennoch zu ernsthaften Problemen führen. Dies ist dann der Fall, wenn entzündungsauslösende Bakterien von der Zungenoberfläche in die Zahnfleischtaschen wandern. Einmal dort angesiedelt, vermehren sie sich und können auch durch gründliches Zähneputzen nicht beseitigt werden. Hilfreich ist es daher, die Zunge als Brutstätte und Ausgangsort der allermeisten Mundbakterien einer regelmäßigen Zungenreinigung zu unterziehen!

Reinigung der Zunge als Prophylaxe bei Parodontitis
Zungenschaber sind bei der Reinigung der Zunge weniger wirksam als allgemein gedacht, denn Zungenschaber reinigen zwar die Zungenoberfläche, die in den Vertiefungen sitzenden Bakterien jedoch erreichen sie nicht. Hier ist die Zungenbürste in Kombination mit einer geeigneten Reinigungspaste deutlich effektiver. Als regelmäßiger Bestandteil der Mundhygiene kann die Zungenreinigung die Bakterienbelastung deutlich reduzieren, sodass sie als wirksame Prophylaxe gegen Parodontitis und Mundgeruch zu betrachten ist. Das Prophylaxeteam in Ihrer Zahnarztpraxis Dr. Treuheit in Roßtal berät Sie gerne! Lesen Sie mehr dazu in unserem Infoblatt zur Zungenreinigung.

Volkskrankheit Parodontose

Im Speichel jedes Menschen finden sich bis zu 500 verschiedene Bakterienarten. Ein Zeichen für Krankheit sind diese allerdings nicht, denn die meisten von ihnen sind harmloser Natur. Dies gilt jedoch nicht für alle Bakterienarten, denn einige von ihnen können uns durchaus schaden – beispielsweise indem sie das Immunsystem deaktivieren. Aus einer anfangs harmlosen Zahnfleischentzündung kann so eine ernsthafte Parodontitis werden.

Krankheitsverlauf bei Parodontose
Die Parodontose oder Parodontitis beginnt mit einer einfachen Zahnfleischentzündung oder einer Entzündung des Zahnbettes. Wird diese nicht behandelt, kommt es im Laufe der Zeit zur Bildung tiefer Zahnfleischtaschen. Auch freiliegende und empfindliche Zahnhälse, Mundgeruch und Zahnfleischbluten weisen auf eine beginnende Parodontose hin. Das Zahnfleisch bietet im Laufe der Zeit immer weniger Halt. Der Kieferknochen bildet sich zurück. Die Zähne lockern sich und fallen letztlich sogar aus.

Behandlung und Prophylaxe durch professionelle Zahnreinigung
Die Parodontitis ist anhand ihrer teils schmerzhaften Symptome leicht vom Zahnarzt zu diagnostizieren. Erster Therapieschritt ist in der Regel die professionelle Zahnreinigung (PZR), die Bakterien und Plaque effektiv von Zähnen und Zahnfleisch entfernt. Bei schweren Entzündungen kann eine zusätzliche Antibiotikagabe erforderlich sein. Eine sorgfältige Reinigung und antibakterielle Behandlung der Zahnfleischtaschen schließt sich an. In unserer Zahnarztpraxis Dr. Treuheit in Roßtal wird zur Entkeimung unterstützend moderne Lasertechnologie eingesetzt.

Warum Zahnlücken schnell geschlossen werden sollten

Trotz Pflege und Prophylaxe kann es – beispielsweise nach einem Unfall – zum Verlust eines Zahnes kommen. Ist dies der Fall, bleibt eine Lücke in der Zahnreihe zurück, die je nach Position ein mehr oder minder großes kosmetisches Problem für den Betroffenen birgt. Abhängig von der ästhetischen Beeinträchtigung durch einen fehlenden Zahn aber zieht jede Zahnlücke auch ganz konkrete gesundheitliche Probleme nach sich. So kommt es durch den plötzlich vorhandenen „Freiraum“ langfristig zu Verschiebungen der verbleibenden Zähne. Die veränderte Zahnstellung kann zudem nächtliches Zähneknirschen mit Verspannungen und Kopfschmerz mit sich bringen. Letztlich ist durch die fehlende Kaustimulation sogar die Lockerung der Zähne mit nachfolgendem Verlust von Zahn- und Knochensubstanz möglich.

Einmal vollzogen, lassen sich solche Veränderungen später kaum mehr korrigieren. Kommt es also zum Zahnverlust, so sollten die Zahnreihen möglichst zügig geschlossen werden – unabhängig davon, ob sich die Lücke im sichtbaren Frontbereich oder im seitlichen Kieferbereich befindet!

Die entsprechenden Versorgungsmöglichkeiten sind vielfältig. So gibt es beispielsweise:

  • festsitzende Brücken,
  • herausnehmbare Teilprothesen,
  • festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz in Kombination,
  • Implantate als hochwertigste und komfortabelste Versorgungs-Variante.

Die beste Lücken-Prophylaxe jedoch ist konsequenter Schutz! Mit sorgfältiger Mundhygiene lassen sich Zähne, Zahnfleisch und Zahnersatz lange schön, gesund und funktionstüchtig erhalten. Unser Team Ihrer Zahnarztpraxis Dr. Treuheit in Roßtal berät Sie gern über alle möglichen Optionen in Sachen Zahnersatz und Prophylaxe.

Wenn nachts die Zähne knirschen

Nächtliches Knirschen mit den Zähnen ist ein weitverbreitetes Problem, denn fast 20 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Auf die leichte Schulter nehmen sollte man die nächtliche Aktivität des Mundraumes allerdings nicht, denn langfristig ist das permanente Mahlen und Knirschen des Kiefers alles andere als eine harmlose Erscheinung! Weiterlesen

Mundgeruch (Halitosis) Ein heikles Thema

Wer an Mundgeruch leidet, fühlt sich oft unsicher im Umgang mit anderen. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität enorm. Wir klären auf und stehend beratend zur Seite.

Ursachen
In 90 % der Fälle liegt die Ursache für schlechten Atem im Mund selbst. Wer an Mundgeruch leidet, sollte deshalb zunächst den Zahnarzt aufsuchen. Einige der vielen Bakterienarten, die sich in Zahnfleischtaschen, auf dem Zungenrücken oder in kariösen Zähnen befinden, bilden schwefelhaltige Gase, die den üblen Atem verursachen. Diese zu beseitigen ist die Aufgabe Ihres Zahnarztes. In nur ca. 10 % der Fälle ist Mundgeruch stoffwechselbedingt. Bestimmte Nieren-, Leber- und Atemwegerkrankungen können Mundgeruch verursachen.

Therapie

  • Professionelle Zahnreinigung
    Die Professionelle Zahnreinigung ist eine erste und wirksame Gegenmaßnahme. Durch sie werden alle Beläge auf den Zähnen und in den Zahnfleischtaschen beseitigt.
  • Zungenreinigung
    Eine der häufigsten Ursachen für Mundgeruch sind Bakterienbeläge auf dem Zungenrücken. Deshalb sollte auf die Reinigung der Zungenoberfläche besonderes Augenmerk gelegt werden. Hilfreich sind hier sog. Zungenschaber oder spezielle Zungenbürsten. Unsere Prophylaxe-Assistentinnen zeigen Ihnen gerne den Gebrauch dieser Reinigungsmethoden.
  • Mundspülungen
    Mundwässer können zwischendurch hilfreich sein, um Mundgeruch zu überdecken. Aber nur desinfizierende Mundspülungen mit medizinischer Wirkung beseitigen Bakterien dort, wo die Zahnbürste nicht hingelangt.
  • Karies und Parodontitis
    Liegt die Ursache einer Halitosis in kariösen Zähnen oder in einer Parodontitis,  bedarf es  selbstverständlich einer weiterführenden Behandlung.

Lassen Sie sich in unserer Zahnarztpraxis Dr. Treuheit in Roßtal persönlich und diskret beraten. Wir helfen Ihnen, Ihre Selbstsicherheit zurückzugewinnen!

Implantate – ein fester Biss für mehr Lebensqualität

Zur Lebensqualität bis ins hohe Alter gehört ein fester Biss auch mit den dritten Zähnen. Künstliche Zahnwurzeln bzw. Implantate haben sich über viele Jahre bewährt und sind für immer mehr Patienten das Mittel der Wahl. Mit Implantaten erhält Ihr Zahnersatz eine Stabilität, die mit eigenen Zähnen vergleichbar ist.

Was ist ein Implantat
Das Implantat selbst ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kiefer eingebracht wird. Gefertigt werden Implantate aus gut verträglichem Titan oder aus metallfreien Keramik. Auf diese „Zahnwurzel“ wird der eigentliche Zahnersatz gesetzt und mittels eines Verbindungsstücks fest mit dem Implantat verschraubt. Der Einsatzbereich geht vom Ersatz einzelner Zähne über mehrgliedrige Brücken bis zur festsitzenden Versorgung eines zahnlosen Kiefers.

Während mit implantatgestützten Einzelkronen das Beschleifen gesunder Nachbarzähne für eine konventionelle Brücke vermieden werden kann, wird beim Ersatz von mehreren Zähnen – insbesondere bei Freiend-Situationen – die erforderliche Stabilität für einen sicheren Biss gewährleistet.

Unser Team um Zahnarzt Dr. Treuheit, den Assistentinnen, der kieferchirurgischen Praxis Prof. Lindorf (Nürnberg) und dem Zahntechniklabor Stroh& Scheuerpflug (Ansbach) ermöglicht Ihnen mit der notwendigen Erfahrung eine individuelle implantologische Versorgung und den dazu passenden Zahnersatz. Wir beraten Sie gerne!

Lesen Sie mehr dazu unter Implantate.

25. September: Tag der Zahngesundheit

Das Motto für 2013: „Gesund beginnt im Mund – Zähneputzen macht Schule“

Am 25. September ist es wieder soweit: Der „Tag der Zahngesundheit“ wird bundesweit mit Events auf das Thema Mundhygiene aufmerksam machen. Was im Herbst 1990 als eine erste Idee mit konkreten Maßnahmen begann, hat sich zwischenzeitlich zu einem festen Termin etabliert, an dem der Themenbereich Zahngesundheit im Focus des öffentlichen Interesses steht. Längst ist die Hoffnung der damaligen Initiatoren aufgegangen, dass die Bevölkerung durch gezielte Information und Aufklärung zur Mundgesundheit erhält, um auch eigenverantwortlich Krankheiten und Schäden an Zähnen und im Mund zu vermeiden. Zudem sollte der Zusammenhang zwischen gesunden Zähnen und der Allgemeingesundheit nicht außer Acht gelassen werden.

Krankenkassen, Landesarbeitsgemeinschaften, Gesundheitsämter und auch viele Zahnärzte organisieren zu diesem Zeitpunkt ihre eigenen Veranstaltungen, an denen wieder zahlreiche Besucher teilnehmen und über die viele Medien berichten werden.

Unter dem Motto: „Gesund beginnt im Mund – Zähneputzen macht Schule“  steht auch in unserer Praxis das Thema Prophylaxe nicht nur bei Erwachsenen, sondern besonders bei Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt unserer Praxisphilosophie.

Unsere Aktion zum Tag der Zahngesundheit:
Zahnbürstentausch! Bringen Sie uns am 25. September Ihre alte (Hand-) Zahnbürste zu uns in die Praxis, Sie bekommen dafür eine neue.

Tag der Zahnfee – Zahnprophylaxe beginnt im Kindesalter

Mit dem 22. August 2013 wird an ein altes Ritual erinnert: wenn einem Kind ein Milchzahn ausfällt, legt es diesen unter das Kissen und bekommt nachts von der Zahnfee eine tolle Überraschung geschenkt. Der Tag der Zahnfee oder auch der „Tooth Fairy Day“ wird seit den 1980er-Jahren begangen, um diesem Ritual zu huldigen. Vermutlich liegen die Ursprünge dieses Brauches in einem magischen Ritual, welcher das Übergehen vom Kind zum Jugendlichen begleiten sollte.

Die Zahnfee ist ein Fabelwesen aus der britischen und amerikanischen Folklore, von dem erzählt wird, dass es kleinen Kindern nachts eine Goldmünze im Austausch für einen ausgefallenen Milchzahn hinterlassen.
Auch wenn die Milchzähne ausfallen, sind sie doch wichtige Platzhalter für die Kieferentwicklung. Sie sollten bis zum natürlichen Zahnwechsel erhalten bleiben.

Eine verantwortungsvolle Zahn-Prophylaxe beginnt deshalb nicht erst mit den zweiten Zähnen. Schenken Sie als Eltern daher bereits der Pflege der Milchzähen volle Aufmerksamkeit und lassen Sie die ersten Besuche Ihres Kindes beim Zahnarzt zu einem positiven Erlebnis werden. Denn im Kindesalter wird die Grundlage für ein Leben mit gesunden Zähnen und ein angstfreies Verhältnis zum Zahnarztbesuch gelegt. Wer als Kind ein positives Zahnbewusstsein und eine angstfreie Zahnarztbehandlung erlebt hat, wird diese Einstellung auch als Erwachsener bewahren.

In unserer Zahnarztpraxis Dr. Treuheit in Roßtal  kümmern sich unsere geschulten Mitarbeiter um die Zähne Ihrer Kleinen und beraten Sie fachkundig zu Prophylaxe-Themen, zur Kariesvorsorge oder bei einer anstehenden, sanften Behandlung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

6. Juli – Tag des Kusses

Tag des Kusses - Quelle: Initiative proDenteDer Kuss – eine zärtliche Geste. Zum Tag des Kusses möchten wir die wohl älteste Liebesbotschaft des Menschen einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Küsse als Gesundheitselixier
Wissenschaftler bestätigen: Küssen reduziert Stress, baut Spannungen ab und bewirkt die Ausschüttung sogenannter Glückshormone. Doch damit nicht genug, denn Küssen regt überdies die Produktion des Speichels an. Dieser wiederum enthält unter anderem Kalzium und Phosphor – zwei Stoffe, die den Zahnschmelz kräftigen und so seine Widerstandsfähigkeit gegen Karies erhöhen. Letztlich fördern die beim Küssen ausgetauschten Bakterien  – immerhin 300 – 20000 – auch die Abwehrkräfte, was positiv auf unser Immunsystem wirkt.

Küsse als Risiko
Zwar fördern Bakterien einerseits das Abwehrsystem, andererseits können beim Küssen ausgetauschte Keime auch zur Bildung von Karies, Parodontose und anderen Zahnkrankheiten führen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die persönliche Mundhygiene zu wünschen übrig lässt. Frischer Atem und gepflegte Zähne: Mit sorgfältiger Zahnpflege können Sie dafür sorgen, dass Küssen zum Genuss und nicht zum Risiko für Zahnkrankheiten wird!